2020 wird spannend

<p><strong>Per Schaltjahr in die Goldenen 20er Jahre</strong>: in 365 Tagen, fünf Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden rumrundet bekanntlich die Erde die Sonne. Damit dieser Kalendar nicht aus dem Ruder läuft, haben bereits die Ägypter vor mehr als 2000 Jahren das Schaltjahr und damit die Grundlage der Goldenen 20er Jahre erfunden. Alle vier Jahre schieben wir seitdem einen Extra-Tag ein. <a href="https://www.spiegel.de/auto/aktuell/autojahr-2020-das-schicksalsjahr-fuer-die-auto-industrie-a-1301640.html">Eine solche Kurskorrektur steht diesmal auch der deutschen Autoindustrie an.</a> Denn sie muss diesmal - ohne Schummeln - strengere EU-Umweltgesetze erfüllen und bringt nur deshalb viele neue Elektromobile auf den Markt. Nur so werden sie den CO2-Ausstoss der Firmen-Flotten unter den in der EU gültigen Grenzwert von unter 95 Gramm pro Kilometer drücken und Ausgleichs-Strafzahlungen vermeiden können. Man muss also kein Prophet sein, um vorauszusagen: 2020 sind die Goldenen 20er Jahre und eine ganz neue Ära der Elektromobilität. Die Bundesregierung hat zusätzlich dazu im Herbst die Weichen für eine Erhöhung der Kaufprämien und den rasanten Ausbau der Ladeinfrastruktur gestellt. Stromer werden gleichgleich den auslaufenden Verbrenner-Modellen, Reichweitenängste gehören der Vergangenheit an. Vielleicht legen Sie deshalb auch persönlich den Schalter um!</p>
<p><strong>Unser Jahreswechsel steht langsam aber sicher vor der Tür.</strong> Da lohnt es sich schon einmal, einen Ausblick auf das kommende Jahrzehnt zu wagen. Haben wir nicht insgeheim schon lange gewusst, wieviel Potenzial der Markt für E-Mobilität in sich trägt? Aber die Bundesregierung hat in den letzten Wochen wichtige Weichen gestellt - die Erhöhung der Förderprämie auf 6000 Euro und die Bepreisung der CO2 Ziele. <strong>Der Einstieg in die Elektromobilität ist so günstig wie nie zuvor.</strong> Dieser Vorsatz ist konsequent und logisch. Denn es gibt in der Tat keine effektivere Massnahme im Klimaschutz.</p>
<p>In der aktuellen Klimaschutzdebatte hingegen waren Forderungen nach Verzicht und, in der autoriätren Variante, Verbote omnipräsent. Verboten seien sogar sozial gerechter. Natürlich kann man nicht immer argumentieren, dass Deutschland nur für zwei Prozent der weltweiten Treibhausgase verantwortlich ist. Das stimmt zwar. Und es funktioniert nur durch die Summe von Einzelmassnahmen auf allen Ebenen unseres Lebens. Ähnlich sieht es beim E-Auto aus. Nun bin ich jemand, der Autos grundsätzlich nach ihrer Farbe beschreibt, Marken kann ich kaum auseinander halten, Hubraum und PS haben mich nie interessiert. Aber der individuelle Beitrag, den ein elektrisches Fahrzeug bedeutet, der ist viel grossartiger. Durch Carsharing und neue Mobilitätskonzepte lässt sich dieser Anspruch gerade mit kleinen Kindern und ohne eigene Parkgarage geradezu perfekt lösen und übrigens auch kalkulieren. Bislang verbeuge ich mich in Demut vor jedem SUV, der Parkplätze verstopft und gar nicht genug als Klimaschädling besteuert werden kann. Auch die Freiheit, die durch Mobilitäts-Kominationen möglich sind, ist bereits grenzenlos. Durch die Möglichkeiten, E-Scooter, E-Bikes, E-Trains oder eben E-Cars zu nutzen können Familienbande, selbst Fernbeziehungen und internationale Freudnschaften erlebt und gepflegt werden. <strong>E-Mobilität wird immer selbstverständlicher!</strong> Dieser Innovationsgewinn und die unglaubliche Weltoffenheit dank Greta und weiterer Bewegungen ist wunderbar. Daher handelt es sich nicht um Verzicht bei den anstehenden ökologischen Herausforderungen begleitet von unendlich regnerierbaren Ressourcen aus Wind, Sonne und Erdwärme.</p>
<p>Autonomes Fahren ist ein weiteres Feld, das unser Leben bei alternder Bevölkerung angenehmer und klimafreundlicher macht. Der individuelle Autobesitz wird so tatsächlich zurück gehen; ausserdem wird die digitalisierte und vernetzte Verarbeitung über Park- und Verkehrssituationen dazu führen, dass die vorhandenen Ressourcen wesentlich effizienter genutzt werden. Von den Fridays-for-Future Bewegungen hören wir dazu über gesellschaftliche und technologische Ausblicke die unbedingt begleitend und zügig umgesetzt werden müssen. <strong>Wir brauchen 2020 noch mehr Gretas für den Wandel und unsere Generationsverantwortung mit Nachhaltigkeit.</strong></p>
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Versorgungssicherheit

<p><strong>Liebe Interessenten, liebe Kunden</strong>,<br />wir möchten uns heute an Sie wenden, um Ihnen ein wenig Sicherheit zu vermitteln. Sicherheit in einer bewegten Zeit in unserer gemeinsamen Zusammenarbeit. Es sind herausfordernde Zeiten für uns alle und wir hoffen sehr, es geht Ihnen gut. <strong>In dieser dynamischen Zeit versichern wir Ihnen, dass wir weiterhin an Ihrer Seite stehen.</strong> Und&nbsp;wir lernen, dass Flexibilität und der Wille des Weitermachens neue Wege eröffnet und die Erkenntnis bringt, dass diese Paarung auch gut funktionieren kann. Wir sind also weiterhin auf allen Kanälen für Sie erreichbar und freuen uns auch weiterhin auf unsere Zusammenarbeit mit Ihnen.</p>
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<p>Dazu ist ein direkter und ständiger Austausch von höchster Wichtigkeit. Unsere Mitarbeitenden und unsere Sekretariate sind für Sie digital und auf den bekannten Wegen (Telefon, Fax, Mobil, Mail, Chat) an allen Standorten erreichbar.&nbsp;Wir danken Ihnen, dass Sie in diesen aussergewöhnlichen Zeiten die Bereitschaft haben, mit uns auf diesem Weg die Projektarbeit sicherzustellen.&nbsp;<strong>Wir leben Solidarität</strong>, die zusammenschweisst.</p>
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<p>In unserer über 80-jährigen Unternehmensgeschichte haben wir gemeinsam mit Ihnen die Auswirkungen zahlreicher Krisen in allen Teilen der Welt durchlebt und unsere Mitarbeitenden, Kunden und Partner dabei stets tatkräftig unterstützt. Dieses Engagement wollen wir auch angesichts einer Pandemie, die zweifellos in die Geschichtsbücher eingehen wird, nicht abreissen lassen. Zahlreiche Unternehmen setzen sich derzeit verstärkt füreinander ein, denn kein Unternehmen kann diese Krise im Alleingang bewältigen. Aus diesem Grund appellieren wir an alle Akteure des Finanzsektors, sich zusammenzuschließen, um denjenigen zu helfen, die von der gegenwärtigen Krise am stärksten betroffen sind. Dabei ist es uns wichtig, unsere Mitarbeitenden zu unterstützen, aber auch unseren Kunden so gut wie möglich unter die Arme zu greifen. In letzter Zeit haben wir ein hohes Mass an Grosszügigkeit und Freundlichkeit, generationenübergreifende Unterstützung und Solidarität sowie bemerkenswerte menschliche Stärke gesehen. Gerade in Zeiten wie diesen lässt sich mit Mut, Grosszügigkeit und Durchhaltevermögen viel bewegen.</p>
<p><strong>Wir sind für unsere Kunden da:&nbsp;</strong>Wir möchten Sie auch in diesen wirtschaftlich ungewissen Zeiten mit sicheren und kostengünstigen Services unterstützen.&nbsp;Viele unserer Mitarbeiter arbeiten inzwischen im Home-Office und auch für unsere Kundenservicemitarbeiter schaffen wir derzeit Strukturen, damit sie von zu Hause aus arbeiten können. Während dieser Übergangsphase kann es bei Anfragen per Telefon oder E-Mail zu längeren Wartezeiten kommen. Sofortige Antworten auf viele Ihrer Fragen finden Sie in der Zwischenzeit in unserem Hilfe-Center. Wir bedanken uns für Ihre Geduld und Ihr Verständnis. Durch unser Engagement bei der Unterstützung unserer Mitarbeiter möchten wir gleichzeitig gewährleisten, dass wir auch unsere Kunden in diesen unsicheren Zeiten unterstützen können.</p>
<p><strong>Service</strong> <br />Mit Ladefoxx können Sie schnell, einfach und sicher Strom tanken und problemlos abrechnen – und das gebührenfrei innerhalb Deutschlands. Ausserdem können Sie mit Ladefoxx online oder über Ihr Smartphone an gemeinnützige Einrichtungen an Ihren Ladepunkten freischalten, die sich im Kampf gegen COVID-19 engagieren. Weitere Informationen zu unseren Produkten und Services finden Sie auf unseren Themen-Websites oder in den jeweiligen Apps.</p>
<p><strong>Wir unterstützen kleine Unternehmen, das Rückgrat unserer Wirtschaft</strong><br />Unkompliziertes Aufladen ist für Unternehmen aller Grössen inzwischen zu einem wichtigen Erfolgsfaktor geworden, da immer mehr Unternehmen und ihre Kunden neue mobile und stationäre Tanklösungen nutzen. Beim Erschliessen neuer Vertriebswege stellen immer mehr Unternehmen fest, dass der Eichgemässe Zahlungsverkehr eine sichere und zuverlässige Möglichkeit ist, um Zahlungen zu empfangen. Wir suchen ständig nach Möglichkeiten, um unseren kleineren Ladepark-Betreibern dabei zu helfen, durch diese Zeiten zu steuern, und passen bestehende Produkte fortlaufend an die jeweiligen Bedingungen und Kundenbedürfnisse an. In dieser ungewissen Zeit kann Ladefoxx Zugang zu aktiven Verbundpartnern auf der ganzen Welt bieten und dafür sorgen, dass Ihre Transaktionen sicher, zuverlässig und mit der Chance auf hohe Konversionsraten abgewickelt werden können. Wir haben Sie bislang bei jedem Schritt begleitet, um Ihnen die Zuverlässigkeit, die Sicherheit und den Service zu bieten, den Sie benötigen, und stehen Ihnen auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.</p>
<p>Wenn Sie als Geschäftskunde Ladefoxx Ladepunkte nutzen und gerade einen ungewöhnlich hohen Druck auf Ihren Cashflow spüren, können Ihnen unsere Ladefoxx-Finanzierungslösungen für Unternehmen helfen. Unsere Kundenservicemitarbeiter beraten Sie gerne. Näheres erfahren Sie ebenfalls auf unser Website.</p>
<p><strong>Unser Start ins Jahr 2020 war wirklich gut.</strong> Der spürbare Frühling beflügelt uns zusätzlich und trotz Corona sind wir immer noch voll motiviert. Paradoxerweise ist das Natürliche oft gefährlicher, als das Künstliche. Wer es nicht glaubt, kann die aktuelle Situation heranziehen. Nicht künstliche Technologie bringt unser Leben gerade zum Halt, sondern ein natürlicher Virus. Zwar mag Technologie bei der initialen Ausbreitung geholfen haben, aber Technologie, angefangen von Reinigungsmitteln, Impfungen, Mathematik, Gebäuden, Schutzkleidung, Masken oder Medizinwissenschaften ist es, die uns nun davor schützt. Auch nicht Globuli, Homöopathie, Energetiker oder andere Pseudowissenschaften und Pseudoheilmittel wehren den Coronavirus ab. Nein, knallhart erprobte und wirksame Technologie und Wissenschaft tun das. Selbst gesunde Ernährung, die unser Immunsystem stärkt, ist von uns geschaffene Technologie, das vergessen wir leicht. Über Jahrtausende haben Menschen Früchte, Getreide, Gemüse und Tiere in einer Weise gezüchtet, dass sie uns in ausreichender Menge bereitstehen und genießbar sind. Technologie ist nicht unser Feind. Technologie ist von Menschen geschaffen, um Menschen - vor allem gegen die Unannehmlichkeiten der Natur - zu helfen. Und das offenbart uns deutlich diese Krise und sollte uns wieder ein interessiertes Verhältnis sowohl zu Natur als auch Technologie ermöglichen.&nbsp;Dank der Vielfältigkeit der uns zur Verfügung stehenden digitalen Instrumente, arbeitet das gesamte Ladefoxx-Team wie gewohnt mit Ihnen an der gemeinsamen Realisierung Ihrer Projekte.</p>
<p><strong>Corona ist trotzdem in aller Munde und erschwert auf vielen Ebenen das Leben.</strong> Wir versuchen wachsam, informiert und vorsichtig zu sein und sehen das als äusserst wichtig an. Auf der anderen Seite ist uns aber auch klar, dass wir nicht alles komplett in der Hand haben und versuchen deswegen, das Beste aus der Situation zu machen, positiv nach vorn zu blicken und zu planen. Wir sind überzeugt, dass es genau in solchen Momenten der Überforderung und Panik umso wichtiger ist, objektiv, ruhig und klar zu bleiben und an eigenen Lösungen für eine bessere Zukunft mit neuen Perspektiven zu arbeiten. Selbstverständlich steht für uns die Sicherheit und Gesundheit von Ihnen, sowie die unserer Mitarbeitenden, unserer Zulieferer und Partner an oberster Stelle. Deshalb beobachten wir die Entwicklungen rund um das Coronavirus (COVID-19) aufmerksam. Entsprechend den Vorgaben und Empfehlungen des Robert Koch Instituts und der örtlichen Gesundheitsbehörden haben wir wirksame Maßnahmen getroffen, um sowohl alle Beteiligten zu schützen als auch den reibungslosen Fortgang des Betriebs sicherzustellen. Auch in der aktuellen Situation ist es unser Anspruch, Produktions- und Servicefähigkeit für Sie jederzeit bestmöglich aufrechtzuerhalten.</p>
<p><strong>Für uns steht die Gesundheit unserer Kunden, Interessenten, Lieferanten und Mitarbeitenden ohne Einschränkung an erster Stelle.</strong> Daher haben wir in unserem Betrieb umfassende Hygienemassnahmen zu Ihrem und unserem Schutz getroffen.&nbsp; Mit erweiterten Hygienestandards tragen unsere Mitarbeitenden dazu bei, dass Sie sich während des Aufenthalts bei uns sicher fühlen können. Türklinken, Kaffeeautomaten und unser Kundenbereich werden mehrmals täglich gereinigt. Alle unsere Kundendienstmonteure tragen Handschuhe, und für die Fahrzeuge verwenden wir Lenkrad-, sowie Sitzpolsterschoner.</p>
<p><strong>Was bedeutet das konkret für Sie als Kunden?</strong><br />Als modernes vernetztes Unternehmen können wir vielen unserer Mitarbeitenden problemlos ermöglichen von zu Hause aus zu arbeiten. Über verschiedene digitale Lösungen halten sie sowohl untereinander, als auch mit Ihnen den Kontakt. Sie können uns also weiterhin uneingeschränkt über die gewohnten Kontaktwege erreichen, um Informationen, Serviceleistungen und Support zu erhalten. Sollte es zukünftig aufgrund der Situation und der damit verbundenen direkten Verfügbarkeit von Ansprechpartnern zu längeren Bearbeitungszeiten kommen, bitten wir dies zu entschuldigen. Bereits vereinbarte Ortstermine, zum Beispiel zur Auslieferung Ihrer Wallbox oder Ihr gebuchter vor-Ort Termin, planen wir insoweit durchzuführen wie es die gesetzlichen Vorgaben und auch Ihre persönliche Situation zulassen. In diesem Rahmen bleibt die Möglichkeit neue Termine zu buchen vorerst ebenso bestehen.</p>
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<p>Wir kümmern uns um unsere Mitarbeitenden, die jeden Tag für Sie da sind. Bitte haben Sie Verständnis, dass für Ortstermine hohe Hygienestandards gelten. So sind unsere Mitarbeitenden aufgefordert, deutlich Abstand zu halten und Ihnen nicht die Hand zu reichen. Etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir zu entschuldigen.</p>
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<p>Sollte es Ihnen aus gesundheitlichen oder logistischen Gründen derzeit nicht möglich sein, einen bereits vereinbarten Ortstermin wahrzunehmen, stornieren Sie den Termin gerne direkt über den Link in Ihrer Terminbestätigungs-Mail. Sollten Sie diese nicht mehr vorliegen haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit unserem Support Team auf. Um unsere Mitarbeitenden und Kunden zu schützen, bitten wir Sie Ihre gebuchten Termine nur wahrzunehmen, wenn Sie keine Symptome aufweisen und sich fit fühlen. Für Anlieferungen oder Aufstellungen von Ladepunkten bieten wir Ihnen die Möglichkeit die Werksführung zukünftig nachzuholen. Teilen Sie uns bitte mit, falls Sie diese Option nutzen möchten, damit wir im Anschluss der aktuellen Situation neue Termine planen und Ihnen anbieten können. Natürlich beobachten und analysieren wir die Sicherheitslage weiterhin genau, um jederzeit auf veränderte Anforderungen zu reagieren.</p>
<p><strong>Was wir sonst noch für Sie tun:&nbsp;</strong>Wir wissen, dass die aktuelle Situation für Verbraucher und Unternehmen jeder Grösse einen enormen Belastungstest bedeutet und dass sich einige von Ihnen in einer ernstzunehmenden Notlage befinden. Wir bemühen uns deshalb fortlaufend um neue Lösungen, die Ihren Bedürfnissen entsprechen, und nutzen unsere Technologien und Ressourcen, um Sie bestmöglich zu unterstützen. Weiterführende Informationen, wie Ihnen unserer Produkte und Tools in dieser ungewöhnlichen Zeit helfen können, finden Sie in diesem Newsroom Hub.</p>
<p><strong>Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen die beste Gesundheit und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen!&nbsp;Auf unserer Website halten wir Sie über den aktuellen Status in unserem Unternehmen auf dem Laufenden.&nbsp;Danke, dass Sie Ladefoxx nutzen und uns weiterhin Ihr Vertrauen schenken.</strong></p>
<p>Ihr Team der LADEFOXX E-Mobilität<br />Belegschaft mit Geschäftsleitung</p>
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Dorfauto als Rettung

Wie schön wäre es, wenn wir uns von heute an das Wort Dieselkrise abgewöhnen könnten. Wenn wir uns nicht mehr mit Hardware-Nachrüstung, Harnstoff-Katalysatoren und Fahrverboten beschäftigen müssten. Wir, die Autofahrer, Verkehrsteilnehmer, Stadtbewohner und Wähler, würden gerne einfach wieder durchatmen. Denn das Saubermann-Image des deutschen Diesel wiederherzustellen hilft ja vielleicht bei der Luftreinhaltung, aber nicht bei den Verkehrsproblemen, die sich weiter verschärfen werden. Wenn in einer Region sowohl die Zulassungszahlen von Verbrenner-PKW als auch die Fahrgastzahlen im ÖPNV steigen, ist das nur auf den ersten Blick ein Widerspruch. Vielmehr zeigt es, dass die Bürger zwar ein Auto besitzen, es aber weniger nutzen. Der Ausbau der Verkehrsflächen wie Strassen, Parkflächen steigt aber nicht gleichermassen. Fazit: immer mehr Fahrzeuge haben immer weniger Platz und Staus werden auch in Zukunft an der Tagesordnung sein. Der Grundsatz - mehr Strassen ziehen mehr Verkehr an - wird auch hier seine Gültigkeit haben. Unsere Demokratie steht vor der Frage, wie viel Naturraum wir bereit sind, für die Mobilität der Zukunft zu versiegeln.

Industrie und Poltik gehen wie selbstverständlich davon aus, dass die PKW- und LKW-Verkaufszahlen weiter steigen werden und auch bei den Elektroautos ein Austausch 1:1 stattfinden wird. Aber genau das kann nicht funktionieren. Wir brauchen ein neues, intermodales Mobilitätskonzept. Beispielsweise das gemeinsam genutzte DorfAuto.

Elektrofahrzeuge sind gerade im innerstädtischen Verkehr eine gute Lösung für Busse, Taxis und Lieferservice. Dies gilt vor allem für den ländlichen Raum. Zu einem intermodalen Konzept gehört natürlich eine gute Radwege-Planung, Mitfahr-Angeboten u.a. mehr. An guten Ideen, wie man Individualverkehr reduzieren kann, ohne an Mobilität einzubüssen, sollte es nicht mangeln. Die Gesellschaft, allen voran die Lokalpolitik, sollte die Dieselkrise auch als Chance begreifen, eine Neuausrichtung des Verkehrs in Angriff zu nehmen. Ein Weiter-so darf es nicht geben!

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no Diesel 4 u

Elektromobilität ist vor allem eines: Gut für die Umwelt, aber schlecht für die Konzernbilanz. Ein sehr dickes Brett, was noch zu bohren ist, denn Brennstollzellen-Antrieb als Alternative zur Batterie ist keine Lösung. Das Problem am Brennstoffzellenauto bleibt nach wie vor der Brennstoff. Wasserstoff ist zwar das am häufigsten vorkommende Element überhaupt, jedoch liegt er immer nur gebunden vor, etwa in Wasser. Wasserstoff aus Wasser und aus anderen Verbindungen herauszulösen erfordert einen hohen Energieeinsatz, ausserdem muss flüssiger Wasserstoff bei extrem tiefen Temperaturen gelagert werden, im gasförmigen Zustand ist er flüchtig. Und hochexplosiv ist er auch, wie wir seit dem Zeppelin Unglück wissen. Dennoch: die ISS umkreist die Erde, die Amerikaner waren wahrscheinlich auf dem Mond. Seither gibt es ungeahnte Fortschrite in Wissenschaft und Technologie. Aber die deutschen Autobauer wollen uns Glauben machen, dass eine technische Nachrüstung von Dieselfahrzeugen nicht möglich ist. Fahrzeuge von Millionen Verbrauchern nichts mehr wert sind, weil mit dem Jahreswechsel eine gesetzliche Betrugs-Verjährung geschieht - aber der Reihe nach: Fahrverbote in sämtlichen deutschen Grossstädten wegen mehr oder weniger hoher Belastung der Luft mit Schadstoffen – ausgerechnet im Vorfeld wichtiger Landtagswahlen. Und noch etwas fällt auf: Politik hinkt der gesellschaftlichen Entwicklung ständig hinterher. Ältere Zeitgenossen werden sich durch den Diesel-Skandal Deutscher Autobauer und die Demonstrationen für den Erhalt des Hambacher Forstes an die schweren Krawalle um die Atomstandorte Wackersdorf, Gorleben oder Whyl erinnert fühlen. Auch damals prügelte der Staat vermeintliches Recht durch - es hat dann noch Jahrzehnte bis zum Atomausstieg gedauert. Und ohne die schweren Unglücke in Tschernobly und Fukushima wäre Deutschland vermutlich heute noch ein Atomstandort auf lange Sicht. Dauert das Ende des Diesels ähnlich quälend lang? Denn zwar erklärte sich zunächst der VW-Konzern damit einverstanden, tief in die Tasche zu greifen – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Kollegen in Köln, Rüsselsheim, Stuttgart oder München mit gleicher Münze dabei wären. Auch diese betrügerischen Autobauer gaukelten den Prüfständen für die Abgastests traumhafte Werte vor und verstiessen drastisch gegen weltweit geltende Gesetze und Vorschriften. Nach langen Diskussionen einigte sich die Koalition über das Diesel-Thema so: Einerseits sollen die Autohersteller die Kosten der Hardware-Nachrüstung für die Euro-4 und Euro-5 Pkw übernehmen, wenn eine solche verfügbar und geeignet ist. Anderseits will der Bund bei kommunalen Fahrzeugen und Transportern von Unternehmern 80 Prozent der Kosten einer Nachrüstung übernehmen. Außerdem wird für Besitzer und Besitzerinnen von Euro 4 und 5 Fahrzeugen eine Umtauschprämie bis 10 000 Euros angeboten.

Seit 2008 ist eine von drei möglichen Feinstaubplaketten (rot, gelb, grün) für Pkw, Lkw und Busse, die in die Umweltzonen deutscher Städte eindringen möchten, Pflicht. Diese Plaketten an der Windschutzscheibe haben nichts mit den von der EU definierten Euro-Schadstoffklassen zu tun. So tragen auch Fahrzeuge mit der jüngsten Schadstoffklasse Euro 6d Temp, die seit 2017 besteht, eine grüne Plakette mit der 4 in der Mitte. Seit einigen Jahren dürfen nur noch Autos mit einem solchen Aufkleber in die meisten Innenstädte der Republik einreisen, alle anderen haben Fahrverbot, nördlich des Weisswurstäquators mehr, südlich davon weniger. Die Aufregung über diese Massnahme hielt sich in Grenzen, obwohl sie viele Pkw – besonders ältere Diesel - aus den meisten Stadtzentren verbannte.

Die Kohle als Energieträger der Zukunft ist längst tot, genauso sind die Tage der Verbrenner Motoren in deutschen Städten und auf Europas Strassen gezählt. Die Mehrzahl der Menschen im Land hat das begriffen. Es ist eine Frage der Zeit, bis auch die Politik diesen Wandel nachvollzieht. Gut, weil jetzt noch einmal nachgedacht werden kann das Weltklima nicht noch weiter anzuheizen durch Einhaltung drastisch reduzierter Abgas-Grenzwerte oder kompletter Umstellung auf Elektroautos bis 2030. Ganz konform mit dem Weltklimarat, der radikale Massnahmen fordert und der Nobelpreis-Vergabe für Wirtschaft. Die renommierten Klimaökonomen William Nordhaus und Paul Romer wurden von der Schwedischen Akademie für die Idee einer weltweiten Steuer auf Kohlendioxid-Emmisiionen ausgezeichnet. Ebenfalls zur Lösung, dass nur technische Innovationen (wie beispielsweise die E-Mobilität), der entscheidende Faktor für langfristiges Wachstum sind.

Wann lohnt sich ein Elektroauto? Schon heute! Keine Abgase, kein Lärm, Fahrfreude pur! Auch die rein technische Betrachtung (Tank to Wheel) ist beeindruckend. So verteilt sich ein Liter Benzin zu 82% auf die Erzeugung von Verlustwärme (Kühlmittel, Abgas, Wärmestrahlung), und zu 30% auf den Antrieb des Fahrzeugs. Bei einem Elektromotor werden ganze 90% der zugeführten Energie für den Antrieb genutzt, nur 10% der zugeführten Energie werden als Verlustwärme verschwendet. Vor roten Ampeln mit zwei Fahrspuren, lässt sich so leicht ein Staunen in das Gesicht eines Fahrzeuglenkers mit einem „historischen“ Fahrzeug zaubern.

 

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Umdenken ist angesagt

Wie sich die Zeiten ändern. Lange schien es so, als könne den klassischen Automarkt nichts erschüttern - seine Beständigkeit war einzigartig. Doch dann kamen die ersten Dieselfahrverbote und beschleunigten, was die Autoindustrie jahrelang nur halbherzig anging: die Förderung der E-Mobilität. Vor allem Rabatte auf Listenpreise sollen die Autofahrer zum Kauf bewegen. Die Preisvorteile nähern sich einem Niveau an, das die Marken bei Modellen mit Verbrennungsmotoren bieten. In der Spitze können Kunden zur Zeit bis zu 37 Prozent Nachlass für einen Stromer aushandeln (Ford, Toyota, Mitsubishi). Der PHEV oder Plug-in-Hybridantrieb hat damit seinen grössten Vorteil verloren. Nach jahrelangem Wachstum kommt mit der steuerlichen Neuregelung des geldwerten Vorteils - ab Januar 2019 - ein empfindlicher Dämpfer für die Doppel-Motorautos mit Steckdosenanschluss. Ganz detailliert dafür ist die Einführung des Verbrauchs-Messverfahrens WLTP: es führt in der Regel zu einem Anstieg der Normverbrauchswerte und zur Reduktion der Elektroreichweite und damit zum Entfall des E-Kennzeichens mit allen Vorzügen. In Europa ist eine Mindest-Reichweite von 50 Kilometern zu jeder Jahreszeit nötig und damit eine de-facto Reichweite von 80 Km nach WLTP-Zyklus um im Neuwagen-Förderzyklus zu bleiben. Wer seinen Firmenwagen privat nutzt, muss ihn bislang nach der 1 Prozent Regelung als geldwerten Vorteil versteuern. Ab 2019 ändert sich dies für Elektrofahrzeuge. Dazu beschloss das Bundeskabinett am 01.08.2018 eine Milliarden-Förderung: statt ein Prozent des Listenpreises gilt ab Januar 2019 ein halbierter Satz von 0,5 Prozent. Diese Regelung ist für Neufahrzeuge, die angeschafft oder geleast werden. Der bisherige Nachteilsausgleich, der die Bemessungsgrundlage für E-Fahrzeuge mindert, entfällt damit. Bund und Länder erwarten daraus resultierend knapp zwei Milliarden Steuermindereinnahme, der sich zusätzlich auf die günstigeren Wartungs- und Versicherungsbeiträge von Elektrofahrzeugen im Flottenmanagement auswirkt. Fast 5 Millionen PKW sind in Deutschland in Firmenbesitz. Schliesslich gehen jedes Jahr fast zwei Drittel aller Neuwagenzulassungen auf das Konto von Unternehmen. Firmenwagen machen heutzutage 44 Prozent aller E-Neuzulassungen aus, doch mehr als 57 Prozent aller in Deutschland zugelassenen Firmenwagen kommen aus dem unteren Segment bis einschliesslich der Mittelklasse, weshalb alternative Antriebe aus rein finanziellen Gründen bislang nicht in Frage kamen. Dadurch kann sich ebenso ein reger Gebrauchtwagenmarkt etablieren. E-Fahrzeuge werden noch preiswerter und für eine breite Kundengruppe interessant. Eine Absenkung der Ein-Prozent-Regelung für E-Bikes ist ebenfalls in der Diskussion, aber noch nicht umgesetzt.

Wenn es um die Ankündigung neuer E-Auto Konzepte geht, sind speziell die deutschen Hersteller wahre Weltmeister und zugleich Umsetzungs-Zwerge. Keine Frage: die Umstellung auf Batterie-Fahrzeuge ist kein Kinderspiel. Gut Ding will Weile haben und wird mittlerweile mit Lieferzeiten von über 12 Monaten abgeschreckt. Die Frage, wann Zukunft beginnt, lässt sich damit für Europa nicht mehr beantworten. Nein, aus diesem Stadium ist China oder Indien schon hinaus: die Elektro-Autos, E-Busse, E-Bikes und E-Scooter sind dort nicht mehr wegzudenken! Während deutsche Autofahrer noch zaudern und überlegen, machen die andern einfach mal.

Das Problem zeigt sich beim Blick auf die Akkugrössen der E-Autos: die meisten Haushaltssteckdosen geben nur 3,5 Kilowatt (kW) ab, ein Tesla Modell S bräuchte fast zwei ganze Tage, um seinen 100 kWh grossen Akku zu füllen. Im Gegensatz zur Steckdose mit ihrer mageren Stromleistung versprechen Ladefoxx Wallboxen mit bis zu 22 kW schnelle Ladezeiten. Statt 1:1000 wie von der EU gefordert, liegt diese Schnelllader-Quote in Deutschland schon jetzt bei 1:38. Also doch paradiesische Zustände? Immer noch nicht. Denn viele der Schnelllader liegen nicht dort, wo sie benötigt werden, sondern oft in Industriegebieten oder nur entlang der Fernstrassen. Auch die regionale Verteilung ist unglücklich: während in Baden-Württemberg eine öffentliche Ladesäule im Schnitt einen 20 km2 Radius abdeckt, beträgt das Einzugsgebiet einer Aufladesäule in Brandenburg 340 km2. Nur Tesla hat bislang Ernst gemacht und an 14000 Standorten weltweit Supercharger eingerichtet. Kein Wunder, dass auch Mineralölkonzerne in das Geschäft einsteigen. So hat BP kürzlich 6500 Ladepunkte vom Betreiber Chargemaster übernommen. Das europäische Netz über 25 Länder mit 350 kW-Schnelladepunkten über das niederländischen Unternehmen Fastned steht bereits. Dass 350 kW noch nicht das Ende aller Träume sein muss, zeigt China, wo die ersten 900-kW Lader installiert sind. 900 kW bedeutet 100 km in einer Minute. Neben elektrischen Autos baut der Vorreiter Tesla mittlerweile auch Solaranlagen und Batteriespeicher. So gelingt die Umwelt- und Öko-Wende ohne Reue!

Teilen statt besitzen? Freie Wahl der Verkehrsmittel? Mobilitätsbudgets statt Dienstwagen? Auch diese Ansätze läuten einen Wandel vom Statussymbol Auto ein..... Hinzukommen die einzigartigen Ermässigungen der PKW-Maut allein für E-Fahrzeuge, in Zuge dessen Vergabeverfahrens die festgelegten Vorzüge im Mautbetrieb bekannt wurden.

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WLTP gilt weltweit

Wie kann über Hersteller, Marken und Landesgrenzen hinweg sichergestellt werden, dass Fahrzeuge vergleichbar werden: es wird der seit 1992 gültige geltenden NEFZ-Zyklus abgelöst. WLTP gilt für alle Marken und Modelle Er definiert eindeutige Testbedingungen und schafft dadurch genauere, konsistentere und wiederholbarere Ergebnisse. Die nach WLTP ermittelten CO2-Werte sind zunächst seit dem 1. September 2017 bei der Genehmigung neuer Fahrzeugtypen verbindlich. Die hohe Genauigkeit ist notwendig, weil jedes Gramm CO2-Verfehlung mit 95 Euro pro Fahrzeug bestraft wird. Alte daraus errechnete Werte nach NEFZ werden noch in Fahrzeugpapieren zusätzlich ausgewiesen. Im Zusammenspiel mit dem WLTP müssen auch die Einhaltung der Grenzwerte im sogenannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Sowohl für Verbrenner-, Dieselfahrzeuge als auch Autos mit alternativem Antrieb bringt diese neue Betrachtungsweise Vorteile mit sich. Der Aufwand für eine Zertifizierung nach WLTP ist etwa doppelt so hoch wie nach NEFZ. Begründen lässt sich dadurch, dass das Regelwerk deutlich umfassender ist und viele verschiedene Einzeltests und ganz neue Vorgehensweisen enthält. Für den Automobilhersteller selbst sind die Anforderungen an die Testdurchführung, die Ergebnisauswertung und Dokumentation deutlich höher. Anders als beim NEFZ, werden individuelle Sonderausstattungen beim WLTP für Gewicht, Aerodynamik und Bordnetzbedarf (Ruhestrom) berücksichtigt. Es wird nicht jedes einzelne Fahrzeug, das in Kundenhand geht, geprüft, sondern jedes neue Modell mit jeder verfügbaren Motoren-Getriebe-Kombination (sprich: Konstellationen, die sich auf Verbrauch und Emissionen auswirken können). Stromverbrauchende Sonderausstattungen, wie die Klimaanlage oder Sitzheizung, bleiben für das Prüfverfahren nach wie vor ausgeschaltet.

Die neuen Kriterien lauten:
AERODYNAMIK: Je größer der Luftwiderstand eines Autos, desto höher sein Kraftstoffverbrauch. Je besser die Aerodynamik, desto geringer der Luftwiderstand. Selbst kleinste Änderungen der Aerodynamik können sich erheblich auf seine langfristige Effizienz auswirken.
ROLLWIDERSTAND: Der Rollwiderstand vermindert durch die Verformung der Reifen die Energie-Effizienz während der Fahrt. Deshalb müssen Reifen für maximale Effizienz konstruiert sein.
MASSE: Je schwerer ein Gegenstand ist, umso mehr Energie braucht es, um ihn zu bewegen. Dafür definiert die EU in Abhängigkeit der Durchschnitts-Masse der Flotte eines Herstellers einen CO₂-Emissions-Grenzwert, den dieser im Durchschnitt seiner Neuwagenflotte in einem bestimmten Jahr nicht überschreiten darf (CO2-Flottencompliance). Die Summe der zertifizierten Einzelfahrzeug-CO2-Emissionen wird durch die Anzahl der verkauften Neufahrzeuge des Kalenderjahres dividiert. Daraus ergibt sich ein CO2-Flottenwert auf Herstellerebene für das Kalenderjahr. Ab 2021 wird die Flottenzielerreichung vollständig im WLTP überprüft.

Ziel des aktuellen WLTP-Zyklus ist es, die Realität möglichst genau abzudecken, Varianzen weitgehend zu reduzieren und den Testaufwand gering zu halten. Der WLTP zeichnet sich durch deutlich höhere Beschleunigungen, sowie ein wesentlich dynamischeres Fahrprofil aus. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 131 km/h angehoben, die Durchschnittsgeschwindigkeit steigt auf 47 km/h. Und anstatt innerstädtischen und ausserstädtischen Verkehr kombiniert zu simulieren, wird das Fahrzeug jetzt in vier Phasen (Low, Medium, High, Extra High/Kaltstart) unterschiedlicher Geschwindigkeitsbereiche getestet. Diese Fahrzyklen des WLTP heißen WLTC – Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Cycle. Die Fahrzeit verlängert sich um 10 Minuten, der Anteil an auf der Rolle abgebildeten Autobahnfahrten wird höher, gleichzeitig werden Standzeiten verkürzt. Fragen, bei welcher Temperatur ein Fahrzeug vermessen oder wie der korrekte Reifendruck definiert werden soll, wurden berücksichtigt. Zusammen mit dem Prüfzyklus WLTP wird die Abgasnorm Euro 6c für alle Neuzulassungen verpflichtend und sieht eine entscheidende Veränderung bei den Schadstoffgrenzwerten vor. Zudem trägt der neue Standard dazu bei, dass Behörden die Einhaltung der gesetzlichen Abgas-Grenzwerte – von Kohlenwasserstoff (HC) über Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOx) bis hin zu Partikeln – überprüfen können.

Laborprüfungen spielen zudem eine entscheidende Rolle in dem Verfahren zur Einführung eines Kraftfahrzeuges auf den EU-Markt. Bevor Fahrzeuge auf den Markt gebracht werden können, werden sie von einem technischen Dienst im Einklang mit EU-Recht bestimmten Tests unterzogen. Wenn alle zulassungsrelevanten Anforderungen erfüllt sind, stellt eine nationale Behörde dem Hersteller einen EU-Typgenehmigungsbogen aus, mit dem der Verkauf des Kraftfahrzeugtyps in der EU genehmigt wird. Jedem für den EU-Markt produzierten Fahrzeug liegt eine Konformitätsbescheinigung (sog. CoC-Papier ("Certificate of Conformity")) bei, die neben anderen Angaben die CO2-Emissionswerte aus dem Labortest enthält. Auf Basis dieses Dokumentes ist eine Zulassung des Wagens überall in Europa möglich. Alle Hersteller sind zur Angabe der Ergebnisse verpflichtet – die Angabe dieser Werte bezeichnen wir als „Labeling“. Für Autobauer ist das zum Beispiel in Deutschland aktuell durch die Pkw-Energieverbrauchs-kennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) geregelt, der nationalen Umsetzung der Europäischen Richtlinie 1999/94/EG über „die Bereitstellung von Verbraucherinformationen über den Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen beim Marketing für neue Personenkraftwagen“. Ähnliche Kennzeichnungspflichten gelten im Übrigen auch für Hersteller von Kühlschränken oder Waschmaschinen.

Geringe Temperaturen bringen grundsätzlich einen höheren Stromverbrauch mit sich, dies ist physikalisch bei Lithium-Akkus (bisher noch) unvermeidbar – allerdings ist der Mehrverbrauch weniger drastisch, als uns die Reichweitenanzeige weiß machen will. Die angezeigte Reichweite hängt nämlich stark vom Durchschnittsverbrauch der vorherigen Fahrt ab. Die so errechnete Reichweite ist also nur dann realistisch, wenn auch weiterhin relativ kurze Strecken in der Stadt zurück gelegt werden und bei jeder Fahrt neu aufgeheizt werden muss. Wagt man aber schließlich doch eine Überlandfahrt, stellt man fest, dass der Stromverbrauch deutlich sinkt. Verständlich, da bei einer längeren Fahrt nicht viel mehr Energie zum Heizen verbraucht wird, als auf der Kurzstrecke; ist das Auto einmal warm, reicht wenig Strom, um die Temperatur zu halten. Dieser ähnlich große „Heiz-Verbrauch“ wird nun aber auf deutlich mehr Kilometer umgerechnet und senkt so insgesamt den Durchschnittsverbrauch - und dadurch steigt die Reichweite.

Angenommen, ein E-Auto fährt bei kalten Temperaturen zehn Kilometer und benötigt dafür zum Fahren insgesamt 1,5 kWh Strom und für das Heizen werden zusätzliche 1,5 kWh Strom benötigt. Insgesamt verbraucht das Auto also auf den zehn Kilometern 3 kWh, was zu einem (rechnerischen) Durchschnittsverbrauch von 30 kWh pro 100 Kilometer führt. Fährt das gleiche Auto eine Strecke von 50 Kilometern, verbraucht es für das Fahren 7,5 kWh Strom. Das Heizen nimmt in diesem Fall insgesamt nur etwa 2,5 kWh in Anspruch. In Summe werden also 10 kWh verbraucht, was den Durchschnittsverbrauch um ein Drittel auf 20 kWh senkt. Und ganz ohne Heizung wäre das Fahrzeug demnach mit einem Durchschnittsverbrauch von 15 kWh pro 100 Kilometer unterwegs. Zum Vergleich: ein Normverbrauch von 15,1 Kilowattstunden pro 100 Kilometer bedeuet umegrechnet etwa 1,5 Liter Diesel.

Hierzu muss man nur bedenken, dass die meisten WLTP-Messungen bei einer Temperatur von 23 Grad stattfinden. Die Temperatur, welche für die Reichweite eines E-Autos optimal ist. Fahrten bei winterlichen Temperaturen werden somit nicht erfasst. Die Heizung vermindert die Reichweite eines E-Autos erheblich. Daher können die Verbrauchsangaben für E-Autos vor allem bei Kälte noch stärker von der Realität. Letztendlich haben Sie Ihren persönlichen Verbrauch jedoch nur selbst in der Hand. Deshalb wird es – je nach individuellem Fahrverhalten – auch in Zukunft zu Abweichungen kommen. Höhere Emissionen werden zu höheren Steuern führen, sodass die Automobilhersteller einen Anreiz haben, zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass kein Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil durch Betrug bei den Tests erlangt. WLTP ist somit nicht nur ein Testverfahren, welches mehr Klarheit bei Emissionswerten liefert.

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unberechtigt einen E-Parkplatz nutzen

Immer häufiger werden in Städten und Gemeinden Parkplätze speziell für Elektrofahrzeuge ausgewiesen. Oftmals befinden sich an diesen Parkplätzen auch Ladesäulen, um die Akkus der Fahrzeuge während des Parkvorgangs wieder aufzuladen. Viele Autofahrer haben sich bestimmt schon gefragt, ob man mit seinem normalen Pkw diese Parkplätze überhaupt nutzen darf? Denn wer dringend eine Ladestation sucht, den bringen Falschparker auf E-Parkplätzen auf die Palme. Aber wie sieht es rechtlich in Deutschlands grössten Städten aus? Um jetzt nicht in blinde Wut zu geraten – die Amerikaner haben den Begriff Charge Rage (Ladewut) dafür entwickelt – lohnt es sich, die gesetzliche Lage zu kennen. Zudem kein seltener Anblick im Parkhaus oder auf öffentlichen E-Parkplätzen: Autofahrer stellen ihre Autos quer, auf zwei Parkplätzen gleichzeitig oder auch gerne mal unerlaubt auf einem Behindertenparkplatz ab. Auf die elendige Suche nach einem geeigneten Platz oder auf ein langwieriges Einparkmanöver haben viele keine Lust. Hauptsache das Auto steht. Tatsächlich kann "E-Falschparken" ganz schön teuer werden.

zeituhrIn Hamburg beispielsweise greift das Ordnungsamt bei widerrechtlich abgestellten Fahrzeugen an Ladesäulen rigoros durch. Statt Bussgelder zu verteilen, werden die Autos kurzerhand abgeschleppt. Denn in Hamburg sind Stellplätze mit Ladesäulen für E-Autos Behinderten-Parkplätzen gleichgestellt. Deshalb darf die Polizei dort sofort abschleppen lassen. In einem Punkt sind sich die deutsche Städte als einig: Die Ladestationen sind durch Beschilderung und Markierungen auf den Parkplätzen deutlich gekennzeichnet. Das Parkplatzschild mit dem Zusatz „Elektrofahrzeuge während des Ladevorganges“ ist hinreichend bestimmt und verständlich. Das hat das OLG Köln entschieden. Nach Anhang 3 Abschnitt 3 Z. 7 zur StVO kann ein E-Parkplatz durch Zusatzzeichen, auch nach Fahrzeugarten, beschränkt werden. Mit einem Anruf beim Ordnungsamt oder speziellen Apps wie Wegeheld lässt sich der Fall offiziell melden. Sie machen dazu einfach ein Foto von dem Fahrzeug, laden es hoch und melden es der Stadt über die App. Wer noch radikalere Strafen fordert, der kann sich den amerikanischen Bundesstaat Florida zum Vorbild nehmen: Hier ist die Strafe für das Blockieren von Ladestationen ebenso teuer wie das Parken auf Behindertenparkplätzen – das wird sogar noch teurer als in einigen deutschen Städten. Denn hier kommen nicht nur die Gebühren für das Abschleppen auf den Fahrer zu, sondern auch eine Geldstrafe von umgerechnet bis zu 200 Euro.

Ständig belegte Elektro-Parkplätze sind ein Wettbewerbsnachteil
Nicht nur auf Aussen-Parkplätzen könnten E-Parksünden teuer werden. Auch in Parkhäusern und Tiefgaragen wird kontrolliert; in der Regel von dem zuständigen Tiefgaragenpersonal. In Hamburg etwa dürfen E-Autos je nach Beschilderung auf Ladeplätzen mit einer Parkscheibe eine Stunde lang parken – und das auch ohne angeschlossenes Ladekabel. Neu sind Knöllchen auf den E-Parkplätzen der grossen deutschen Supermarktketten Aldi, Edeka, Lidl, Rewe und Real nicht, allerdings entscheiden sich immer mehr Händler für die Überwachung der Parkplätze durch externe Firmen. In solchen Fällen beauftragen Marktverantwortliche oder Vermieter gerne Unternehmen wie „Park & Control" oder „Playfair-Parking". Rechtlich ist das in Ordnung, solange mit Schildern deutlich auf die Parkbedingungen und die Folgen von Zuwiderhandlungen hingewiesen wird. Zudem handelt es sich um privaten Grundbesitz. Die Überwachung für die Parkplatzbesitzer kostenlos. Das heisst: Geld verdient das Unternehmen nur durch die Knöllchen. Kulantes Vorgehen ist demnach oft unerwünscht. Die Unternehmen befürchten, dass Kunden zur Konkurrenz fahren, wenn Elektro-Parkplätze dauerhaft belegt sind.

parkhausWer unberechtigt E-Aufladeplätze nutzt, riskiert grundsätzlich mehr als die üblichen Kosten. Denn in diesem Fall darf grundsätzlich abgeschleppt werden. Selbst wenn daneben weitere Elektroparkplätze frei sind, müssen Fahrer ohne Elektro-Kennzeichen damit rechnen, dass ihr Fahrzeug entfernt wird. Das geht aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts Neustadt (Az.: 5 K 369/11.NW) hervor, auf das die Verkehrsrechtsanwälte des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hinweisen. Richtig teuer wird es, wer es mit dem Falschparken übertreibt: Der Führerscheinverlust droht Autofahrern, die durch ihr Verhalten nahelegen, dass sie sich "vorsätzlich und dauerhaft über die Verkehrsordnung" stellen - zum Beispiel durch sehr häufige priorisierte Elektro-Parkverstösse, erklärt der ADAC. Der Club verweist auf einen vor dem Verwaltungsgericht Saarlouis verhandelten Fall (Az.: 10 K 487/11n), in dem ein Autofahrer innerhalb von drei Jahren 12 Parkvergehen begangen hatte.

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